Neues Solar-Allzeithoch in Deutschland: Erstmals 12 Milliarden kWh Solarstrom in einem Monat – IWR erklärt Missverständnisse bei der EEG-Förderung

Münster - Die Photovoltaik hat in Deutschland im Juli 2026 einen historischen Meilenstein erreicht. Erstmals wurden 12 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Solarstrom in einem einzelnen Monat in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Vor diesem Hintergrund verändern die aktuell geplanten gesetzlichen Rahmenbedingungen insbesondere für kleinere Photovoltaikanlagen die wirtschaftlichen Voraussetzungen für genau jene Betreibergruppe, die den bisherigen Ausbau maßgeblich ermöglicht hat.

„Die Photovoltaik ist heute eine tragende Säule der deutschen Stromversorgung. Umso wichtiger ist eine sachliche Diskussion über die tatsächlichen EEG-Differenzkosten. Der häufig verwendete Begriff Solarförderung führt jedoch in die Irre. Er vermittelt den Eindruck, jede eingespeiste Kilowattstunde werde vollständig aus staatlichen Mitteln bezahlt. Tatsächlich gleicht das EEG bei neuen Photovoltaikanlagen lediglich die Differenz zwischen Börsenerlös und gesetzlichem Vergütungsanspruch aus. Dieses Missverständnis prägt die öffentliche Debatte bis heute“, so Dr. Norbert Allnoch, Geschäftsführer des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR).

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Erschienen am: 03.08.2026