Aktuelles

15.09.2026kalender

Strom: Öl- und Gaspreisschock erhöht Inflationsdruck - Erneuerbare Energien und Speicher sind bester Versicherungsschutz

Münster - Der erneute Preisschock bei Öl und Gas verschärft den Inflationsdruck in Europa und lenkt den Blick erneut auf die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten. Nach Auffassung des IWR bieten heimische erneuerbare Energien in Kombination mit Batteriespeichern den besten Schutz vor solchen Preisschocks.

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21.08.2026

Energiepolitik: Reiches Kurs bringt Industrie und Verbrauchern höhere Strompreise - Gaskraftwerke und Steuerungsmacht der Netzbetreiber

Münster - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche verspricht mit ihrer Energiepolitik Versorgungssicherheit, Planbarkeit und Kosteneffizienz - verbunden mit dem Leitbild „mehr Markt und weniger Dauerförderung“. Eine Analyse des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) kommt zu einem anderen Ergebnis: Die geplante Neuausrichtung der Energiepolitik führt am Ende nicht zu sinkenden, sondern zu höheren Stromkosten für Industrie und Verbraucher.

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03.08.2026

Neues Solar-Allzeithoch in Deutschland: Erstmals 12 Milliarden kWh Solarstrom in einem Monat – IWR erklärt Missverständnisse bei der EEG-Förderung

Münster - Die Photovoltaik hat in Deutschland im Juli 2026 einen historischen Meilenstein erreicht. Erstmals wurden 12 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Solarstrom in einem einzelnen Monat in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Vor diesem Hintergrund verändern die aktuell geplanten gesetzlichen Rahmenbedingungen insbesondere für kleinere Photovoltaikanlagen die wirtschaftlichen Voraussetzungen für genau jene Betreibergruppe, die den bisherigen Ausbau maßgeblich ermöglicht hat.

„Die Photovoltaik ist heute eine tragende Säule der deutschen Stromversorgung. Umso wichtiger ist eine sachliche Diskussion über die tatsächlichen EEG-Differenzkosten. Der häufig verwendete Begriff Solarförderung führt jedoch in die Irre. Er vermittelt den Eindruck, jede eingespeiste Kilowattstunde werde vollständig aus staatlichen Mitteln bezahlt. Tatsächlich gleicht das EEG bei neuen Photovoltaikanlagen lediglich die Differenz zwischen Börsenerlös und gesetzlichem Vergütungsanspruch aus. Dieses Missverständnis prägt die öffentliche Debatte bis heute“, so Dr. Norbert Allnoch, Geschäftsführer des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR).

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02.07.2026

Grüne Aktien im Aufwind: RENIXX steigt im ersten Quartal um 10,7 % gegen den Börsentrend

Münster - Der globale Aktienindex RENIXX (Renewable Energy Industrial Index) hat das erste Quartal 2026 gegen den internationalen Börsentrend mit deutlichen Kursgewinnen abgeschlossen. Mit einem Zuwachs von 10,7 % übertrifft der Index die großen internationalen Aktienmärkte, die im gleichen Zeitraum größtenteils rückläufig waren: Während der S&P 500 um 4,8 %, der Nasdaq Composite um 7,1 %, der Dow Jones um 4,2 % und der DAX um 7,6 % nachgaben, zeigt der RENIXX, dass erneuerbare Energien angesichts steigender Energiepreise und geopolitischer Spannungen eine attraktive Anlageklasse darstellen.

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28.04.2026

Weltmarkt für Atomkraftwerke stagniert 2025 und bleibt in der Talsohle

Münster - Der globale Markt für Atomkraftwerke kommt auch 2025 - wie bereits in den Vorjahren - nicht aus der Talsohle heraus. Eine Renaissance mit signifikantem Marktwachstum ist weiterhin nicht in Sicht. Nach Angaben der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) sind im Jahr 2025 weltweit drei neue Atomkraftwerke in Betrieb gegangen (2024: sechs). Gleichzeitig wurden sieben ältere Anlagen endgültig stillgelegt (2024: vier). Unter dem Strich ergibt sich damit ein Netto-Rückgang.

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02.04.2026

Windstrom in Deutschland legt im ersten Quartal 2026 um 27 Prozent zu - warum die Strompreise sinken

Münster - Die Windenergie hat in Deutschland zu Jahresbeginn 2026 im Vergleich zum Vorjahr kräftig zugelegt. In den ersten drei Monaten kletterte die Stromerzeugung aus Windkraftanlagen um 27 Prozent. Im selben Zeitraum sinken die Strompreise an der Börse um 8,9 Prozent. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von Stromerzeugungsdaten der europäischen Netzbetreiber (ENTSO-E) durch das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster.

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05.03.2026

Investieren in den RENIXX-ETF

Münster - Die Transformation von fossilen Energien hin zu erneuerbaren Energiequellen ist bereits seit geraumer Zeit in Gang. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund aktueller geopolitischer Spannungen und der damit verbundenen Preisschwankungen bei fossilen Energieträgern gewinnt der strukturelle Ausbau erneuerbarer Energien weltweit weiter an Bedeutung.

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des RENIXX® in diesem Jahr prüfen wir derzeit die Auflage eines börsengehandelten Fonds (ETF), der den weltweit ersten globalen Renewable-Energy-Index transparent, reguliert und investierbar macht. Im Rahmen einer Marktsondierung möchten wir das Interesse an einem möglichen RENIXX-ETF evaluieren.

Interessierte Marktteilnehmer können unverbindlich ihre Rückmeldung zur weiteren Prüfung eines ETF-Produkts geben. Über den weiteren Prozess halten wir transparent informiert. Weiter zum RENIXX-ETF.
02.03.2026

Vom Öl zur Windenergie: Deutschland überschreitet 10.000 MW Offshore-Leistung – Nordsee wird Europas Energiehub

Münster - Deutschland hat mit der offiziellen Inbetriebnahme neuer Offshore-Windturbinen die Marke von 10.000 Megawatt (MW) installierter Leistung überschritten. Die 10-Gigawatt-Schwelle markiert nicht nur einen nationalen Ausbau-Meilenstein, sondern ist zugleich ein weiterer länderspezifischer Baustein im grundlegenden Strukturwandel der Nordsee vom historischen Zentrum der europäischen Ölförderung hin zu einem zentralen "grünen" Energiehub in Europa.

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29.08.2025

Mehr als 2 Millionen Batteriespeicher - sinkende Preise befeuern starkes Marktwachstum in Deutschland

Münster - In Deutschland sind bereits mehr als 2 Millionen Batteriespeicher installiert, doch der eigentliche Boom im Speichermarkt steht erst bevor. Das geht aus einer Auswertung von Daten des Marktstammdatenregisters (MaStR) der Bundesnetzagentur (BNetzA) durch das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) hervor. "Die Vielzahl aktueller Planungsprojekte mit Großanlagen verdeutlicht, dass der eigentliche Markthochlauf unmittelbar bevorsteht", so Dr. Norbert Allnoch vom IWR.

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21.02.2025

Atomkraftwerke: Europa schaltet seit Fukushima 37 Kernkraftwerke endgültig ab – Abschalttrend hält an

Münster - Nach dem Atomunfall im japanischen Fukushima im Jahr 2011 sind in Europa mittlerweile 37 Atomkraftwerke (AKW) dauerhaft vom Netz genommen worden. Dieser Trend der Stilllegungen von Kernkraftwerken setzt sich bis 2030 weiter fort und kann durch Neubauten nicht einmal annähernd ausgeglichen werden.

Nach einer Auswertung von Daten der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) und den aktuellen Stilllegungsplänen der betroffenen Länder durch das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster wird sich die AKW-Abschaltzahl in Europa bis Ende 2030 noch auf über 50 stillgelegte Kernkraftwerke erhöhen. Dem stehen lediglich bis zu maximal sechs AKW-Neubauten entgegen.

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24.01.2025

Atomkraftwerke: Weltmarkt verharrt auch 2024 in der Talsohle – Atomstrom für KI-Anwendungen zu teuer

Münster - Der globale Markt für Atomkraftwerke stagniert auch 2024 weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Trotz möglicher wachsender Stromnachfrage beispielsweise durch KI-Anwendungen gibt es aktuell keine Anzeichen für eine Renaissance der Kernenergie.

Nach einer Auswertung von Daten der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) durch das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster erreichte im Jahr 2024 der Netto-Zubau an neuer Atomkraftleistung nach Abzug der Stilllegungen 3.922 MW. Im selben Zeitraum hat China allein neue Solaranlagen mit einer Rekordleistung von 277.000 MW Leistung installiert. Extrem hohe Baukosten und lange Bauzeiten hemmen weiterhin die AKW-Marktentwicklung. Weiter zur IWR-Online-Meldung auf www.iwr.de und zur Original-Pressemitteilung auf www.iwrpressedienst.de.

22.01.2025

Strom-Großhandelspreise in Deutschland 2024 niedriger als 2021 mit sechs Atomkraftwerken

Münster -  Die deutschen Strompreise im Großhandel sind 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 16,8 Prozent auf durchschnittlich 7,95 Cent/kWh gefallen. Trotz des Atomausstiegs sinken die Strompreise an der Börse im letzten Jahr wieder unter das Niveau von 2021 (9,66 Cent/kWh), als noch sechs Atomkraftwerke in Deutschland in Betrieb waren. Das geht aus einer Auswertung von Daten der EPEX Spot-Strombörse durch das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) hervor. Weiter zur IWR-Online-Meldung auf www.iwr.de und zur Original-Pressemitteilung auf www.iwrpressedienst.de.

10.01.2025

Windenergie-Ausbau 2024 in Deutschland auf Vorjahresniveau - IWR erwartet Aufschwung 2025/26

Münster - Der Ausbau der Windenergie in Deutschland kann 2024 nicht an das Wachstum der Vorjahre anknüpfen. Insgesamt sind im vergangenen Jahr 701 Windturbinen (2023: 782 Anlagen) mit einer Leistung von 3.920 MW (2023: 3.843 MW) neu in Betrieb gegangen. Dies geht aus einer ersten Auswertung von Daten des Marktstammdatenregisters (MaStR) der Bundesnetzagentur (BNetzA) durch das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster hervor (Datenstand: 03. Januar 2025).

Auf die Windenergie an Land entfallen in Deutschland im Jahr 2024 insgesamt 628 neu gebaute und in Betrieb genommene Windkraftanlagen (2023: 755 Anlagen) mit einer Leistung von 3.178 MW (2023: 3.585 MW). Im Marktsegment Offshore Windenergie sind 73 Windturbinen (2023: 27 Anlagen) mit einer Leistung von 742 MW (2023: 257 MW) ans Netz gegangen. Weiter zur IWR-Online-Meldung auf www.windbranche.de und zur Original-Pressemitteilung.

03.01.2025

Neue Rekordleistung 2024: Mehr als eine Million neue Solaranlagen in Deutschland

Münster (iwr-pressedienst) - Der Photovoltaik-Boom in Deutschland setzt sich auch 2024 ungebremst fort: Wie bereits im Vorjahr wurde die Marke von einer Million neu in Betrieb genommenen Solaranlagen überschritten. Mit einer Solarleistung von über 16.000 MW im Jahr 2024 (2023: 15.500 MW) erreicht Deutschland ein neues Jahres-Allzeithoch. Dies geht aus einer ersten Auswertung von Daten des Marktstammdatenregisters (MaStR) der Bundesnetzagentur (BNetzA) durch das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster hervor (Datenstand: 28. Dezember 2024).

Mit einer erneuten Jahres-Zubauleistung von über 15.000 MW setzt sich der rasante PV-Boom 2024 das zweite Jahr in Folge fort. In den letzten drei Jahren (2022–2024) sind Solaranlagen mit rd. 40.000 MW neu ans Stromnetz angeschlossen worden – das ist fast so viel wie im gesamten vorangegangenen Elf-Jahreszeitraum zwischen 2011 und 2021. Weiter zur IWR-Online-Meldung auf www.solarbranche.de und zur Original-Pressemitteilung.

15.01.2024

IWR-Analyse: Großhandels-Strompreise sinken im Dezember 2023 auf den niedrigsten Stand seit Mai 2021

Münster - Die Großhandels-Strompreise in Deutschland sind zum Ende des Jahres 2023 kräftig gefallen. Im Monat Dezember 2023 fiel der Großhandelspreis am Spotmarkt im Mittel auf 6,9 Cent/kWh Strom, das ist ein Rückgang um 24 Prozent gegenüber dem Vormonat November (9,1 Cent/kWh). Im Vergleich zum Vorjahresmonat Dezember 2022 (25,2 Cent/kWh) beträgt der Rückgang sogar knapp 73 Prozent. Das geht aus einer Auswertung von Marktdaten der EPEX Spot-Strombörse durch das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) hervor. Weiter zur Meldung auf IWR Online und zur Original-Pressemitteilung